Was wird in Brüssel angerichtet?

In der EU wird um die Neuausrichtung der „Gemeinsamen Agrarpolitik“ (GAP) gerungen. Also um die Verteilung der Agrarsubventionen. Eine Kernfrage dabei unter ökologischen Gesichtspunkten: Soll sich die Höhe der Zahlungen nach der Fläche oder der Leistung der Landwirte richten? Der Agrarausschuss des Europaparlaments hat gerade mehrheitlich für die Fläche gestimmt. Das steht im krassen Gegensatz zur erklärten Zielsetzung der EU, die Landwirtschaft in Europa ökologischer und nachhaltiger zu gestalten.
Wie geht das? Wie funktioniert der Agrarausschuss? Vertreten die Parlamentarier die Interessen der Bevölkerung? Und vertritt der Deutsche Bauernverband die Interessen der Bauern?
Mit solchen Fragen hat sich ein Reporter-Team der ARD beschäftigt und teilweise erschreckende Antworten gefunden:
Die Story im Ersten: Gekaufte Agrarpolitik?
Sendung vom 29.04.2019 | 44 Min. | Verfügbar bis 29.04.2020 in der ARD Mediathek

Und hier lesen Sie die Ankündigung der Sendung auf tagesschau.de.

Zum selben Thema ein Artikel in der Süddeutschen Zeitung: Fragwürdige Verflechtungen

Wie schaffen wir die Agrarwende?

arte TV-Doku, 53 Min.Abrufbar bei arte.tv bis 20.06.2019

Die industrielle Landwirtschaft stellt zwar unsere Ernährung sicher und hat Gemüse, Obst und Fleisch billiger gemacht. Immer deutlicher aber bekommen wir ihre negativen Folgen zu spüren. Ein Jahr lang begleitet die Dokumentation Landwirte, die Alternativen zur industriellen Landwirtschaft suchen. Und sie fragt, welche Rolle wir Verbraucher und EU-Subventionen dabei spielen…

https://www.arte.tv/de/videos/079393-000-A/wie-schaffen-wir-die-agrarwende/

Die dünne Haut der Erde

Ein hochinteressantes Radiofeature mit Reportage-Charakter von Nora Bauer sendete kürzlich Deutschlandfunk Kultur. 44 Minuten, die es in sich haben.

Anhören unbedingt empfohlen: Die dünne Haut der Erde: https://www.deutschlandfunkkultur.de/landwirtschaft-die-duenne-haut-der-erde.3720.de.html?dram:article_id=437660
Wer nicht hören kann, muss lesen. Auch das Feature-Manuskript kann auf der Website des Deutschalndfunk Kultur heruntergeladen werden.