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Durchstarter Preis 2019

Aktive niedersächsische Start-up Szene von der Nordsee bis zum Harz DurchSTARTer-Preis 2019 prämiert die drei besten Start-ups aus Niedersachsen Im Rahmen der Verleihung des DurchSTARTer-Preises 2019 wurden gestern erstmalig die besten Start-ups aus Niedersachsen in den drei Kategorien „Newcomer“, „Scale up“ und „Science Spin off“ prämiert. Rund 400 Gäste zeigten das große Interesse von Unternehmen, Investoren, Gründern, Politik, Verbänden und Verwaltung an der niedersächsischen Start-up Szene. „Wir haben zwischen der Nordsee und dem Harz eine tolle Start-up Szene“, so der Vorstandsvorsitzende der NBank, Michael Kiesewetter. Mit dem DurchSTARTer sei es zudem gelungen, ein großes Netzwerktreffen für die gesamte niedersächsische Start-up Szene zu etablieren.

Wir haben letzte Woche den DurchSTARTer Preis 2019 in der Kategorie Science Spin-off gewonnen. Wir bedanken uns herzlich bei der NBank und bei Minister Dr. Bernd Althusmann für das große Vertrauen in unsere Arbeit und diese für uns sehr wichtige Auszeichnung. Wir gratulieren allen Preisträgern aus den anderen Kategorien: SYNAOS, PIELERS GmbH, YUANDA Robotics, Lilian Labs GmbH, AIRPARK, FORMHAND Automation GmbH und OptoGenTech GmbH. 

Der „DurchSTARTer“ wird als Preis für die besten Gründerinnen und Gründer seit 2009 verliehen. Erstmalig stehen nur Start-ups im Fokus. Der Preis wird in den drei Kategorien Newcomer, Scale-up und Science Spin-off vergeben. Die Auszeichnung ist mit insgesamt 30.000 Euro dotiert, wovon die besten Start-ups ein Preisgeld von jeweils 5.000 Euro erhalten. Das beste Newcomer-Team gewinnt ferner eine Reise zum Tech-Festival „South by Southwest“ in Austin/Texas oder ins Silicon Valley im Wert von bis zu 10.000 Euro.

Die „Investitions- und Förderbank Niedersachsen – NBank“ ist  Ansprechpartner in Niedersachsen für alle relevanten Förderprogramme der Europäischen Union, des Bundes, des Landes und der Kommunen. Die NBank wurde 2004 gegründet und gehört zu 100 Prozent dem Land Niedersachsen. Derzeit beschäftigt sie 413 Mitarbeiter und weist eine Bilanzsumme von 3,8 Milliarden Euro aus.

Mehr über den Preis erfahren Sie hier.

Neu im Sortiment: MAISGUARD BIO

Mit der Weiterentwicklung und Produktanpassung an die EU Richtlinie VO (EG) 834/2007, ist es der SeedForward GmbH im Oktober 2019 gelungen MAISGUARD auch für biozertifiziertes Saatgut bereitzustellen. Das grüne Licht durch das Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL), ermöglicht den Einsatz von MAISGUARD Bio zur Ertragsstabilisierung nun auch für Biobetriebe.

MAISGUARD Bio ist eine innovative Nährstoffbeize mit Wachstumsstimulanzien. Sie erhöht die Keimrate, versorgt den jungen Pflanzenbestand effektiv mit den richtigen Nährstoffen und stärkt das Wurzelwachstum sowie die Widerstandsfähigkeit der Pflanze gegen Wettereinflüsse und Schädlinge.
Den Landwirten verspricht dies erhebliche Einsparungen bei Düngung und Arbeitsaufwand sowie stabile Erträge auch unter erschwerten Anbaubedingungen. Dabei enthält das Produkt keinerlei Umweltgifte und ist nicht bienenschädlich.

KFW/Fotograf: Thorsten Futh

Mit der Biozertifizierung der Nährstoffbeize MAISGUARD hat SeedForward einen großen Schritt in der Unternehmensentwicklung gemacht. „Es ist uns besonders wichtig unsere Produkte sowohl konventionellen wie auch biologisch wirtschaftenden Betrieben anbieten zu können. Wir differenzieren nicht zwischen Anbaumethoden, für uns gilt es auf eine nachhaltige Landwirtschaft hinzuarbeiten“ sagen die Gründer Jan Ritter und Jacob Bussmann.

Das Produkt ist über unseren Vertriebspartner L. Stroetmann Saat, einem der führenden deutschen Saatguthändler, erhältlich. Neben diversen konventionellen Sorten, die im deutschen Markt von unterschiedlichen Anbietern bereits mit MAISGUARD zu beziehen sind, bietet Stroetmann interessierten Biobetrieben ab sofort mit Eastwood (S 210) und LG 31.233 (S 230) Sorten in Ökoqualität an, die auf Wunsch mit MAISGUARD BIO behandelt werden können.

Saatgutbeschichtungen werden seit langem eingesetzt für besseres Wachstum, Pflanzenschutz und sichere Erträge. Die Forschung und Diskussion über Umwelt- und Gesundheitsgefahren führt zunehmend zu Verboten oder Zulassungsbeschränkungen einzelner Produkte und Inhaltsstoffe. Risikofreie Alternativen sind dringend notwendig.

Mehr Infos zum Produkt gibts hier.

KFW Award Gründen 2019

Am 17. Oktober 2019 wurden auf der Eröffnungsveranstaltung der deGUT im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) in Berlin die Preise des KfW Award Gründen 2019 vergeben. KfW-Bereichsleiter Detlev Kalischer überreichte in Anwesenheit vom Parlamentarischen Staatsekretär im Bundeswirtschaftsministerium, Christian Hirte, die Auszeichnungen an die diesjährigen Preisträger. Ausgezeichnet wurden 16 Landessieger, ein Bundessieger, ein Sonderpreissieger und ein Publikumssieger.

Teilnahmeberechtigt am KfW Award Gründen 2019 waren Unternehmen aller Branchen ab dem Gründungsjahr 2014. Ausgewählt wurden die Preisträger von einer Jury mit erfahrenen Vertreterinnen und Vertretern aus der KfW, Förderinstituten, Wirtschaft, Politik und Medien, die die Geschäftsideen nach ihrem Innovationsgrad, ihrer Kreativität und der Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung bewerteten. Berücksichtigt wurde zudem auch, wie umweltbewusst die Umsetzung erfolgte und ob Arbeits- und Ausbildungsplätze geschaffen oder erhalten wurden.

Wir fühlen uns geehrt mit einem so renommierten Preis ausgezeichnet zu werden und bedanken uns für die Unterstützung und das Vertrauen in unsere Arbeit. Außerdem gratulieren wir den anderen Landessiegern und wünschen ihnen weiterhin viel Erfolg!

Interview mit Michael Reber

Nachdem er von SeedForward und der alternativen Beize im f3 Magazin las, hat sich Michael Reber sofort mit uns in Kontakt gesetzt. Für ihn ist nachhaltige Beize ein wichtiges Thema, seitdem er vor fünf Jahren angefangen hat die Prinzipien der regenerativen Landwirtschaft umzusetzen. In diesem Jahr hat Michael R. 35 ha seines Mais mit MaisGuard behandelt. Im Anbetracht der anspruchsvollen Anbaubedingungen ist der Landwirt aus Schwäbisch Hall zufrieden mit den Ergebnissen: „Es war klimatisch ein schwieriges Jahr für den Mais, aber man kann einen homogeneren Feldaufgang beobachten und die Kolben sehen gut aus soweit“ sagt er. Er ist von unseren Produkten so überzeugt, dass er gleich eine weitere Bestellung für GrainGuard aufgegeben hat. Wir haben ihn auf seinem Betrieb in Schwäbisch Hall besucht und er hat uns etwas über seine Erfahrungen mit MaisGuard, seine alltäglichen Herausforderungen und seine Gedanken zur Entwicklung der Landwirtschaft erzählt:

Mehr über MaisGuard erfahren Sie hier.

 

Innovationspreis Niedersachsen

Wir haben gestern unter dem Motto SAAT?GUT! den Innovationspreis Niedersachsen erhalten!

In den Kategorien „Wirtschaft“, „Kooperation“ und „Vision“ würdigt der Preis herausragende Leistungen und Erfolgsgeschichten aus Niedersachsen. Er soll diejenigen ehren, die sich Innovation und Erfolg verschrieben haben. Verliehen wurden die Preise unter der Schirmherrschaft von Niedersachsens Wirtschaftsminister, Dr. Bernd Althusmann und Niedersachsens Wissenschaftsminister, Björn Thülmer. Die Siegerprojekte der drei Kategorien erhielten jeweils 20 000 Euro.

Für die Katergorie Wirtschaft überreichte uns Dr. Bernd Althusmann gestern Abend in feierlichem Rahmen die Auszeichnung. Im Rathaus von Hannover kamen über 100 Wirkende aus Politik, Wirtschaft und Startup Szene zusammen, um die Sieger zu beglückwünschen und sich über das Thema Innovation auszutauschen. Überzeugt hat die Jury unsere Saatgutbehandlung für Mais, Getreide und Gemüse, die die Keimrate erhöht, die anwachsende Pflanze effektiv mit den richtigen Nährstoffen versorgt und den Wasserbedarf verringert. Wir freuen uns über diese finanzielle Unterstützung, die uns beim Ausbau unseres Unternehmens enorm weiterhelfen wird. Der Preis zeigt vor allem welchen Stellenwert das Thema nachhaltige Landwirtschaft in der breiten Öffentlichkeit bekommen hat.

Das Innovationsnetzwerk Niedersachsen lobt SeedForwards Bedeutung für das Land Niedersachsen: „Im Rahmen der aktuellen Landnutzung-Herausforderungen in Deutschland, insbesondere im Raum Weser-Ems, positioniert sich SeedForward als Lösungslieferant im Bereich der EU-Klagen Nährstoffmanagement, Bodendegradierung und EU Verboten von chemischen Pestiziden (als Saatgutbeize und Pflanzenschutz).“

Wir bedanken uns herzlich für die Anerkennung beim Innovationsnetzwerk Niedersachsen und den Wirtschaftsfördereinrichtungen unseres Stadt- und Landkreises, insbesondere bei unserem langjährigen Unterstützer Siegfried Averhage. Herzlichen Dank ebenso an unsere Förderer der Aloys und Brigitte Coppenrath Stiftung und DresInvest.

Wir gratulieren außerdem den Siegern in der Kategorie „Vision“ von der minds GmbH i. G. und in der Kategorie „Kooperation“ von MID solutions GmbH.

Die vollständige Pressemeldung des Innovationsnetzwerkes Niedersachsen erhalten Sie hier.

Neue MAISGUARD Testergebnisse

Verschiedene unabhängige Mais-Feldversuche haben ergeben, dass bei einer Einsparung von 50 % in der Unterfußdüngung die Ergebnisse durch den Einsatz von MAISGUARD gleichbleibend erfolgreich sind.

Als wir in Westerkappeln auf einem Versuchswesen von der Familie Wieligmann ankommen, sind wir von dem auffällig hoch gewachsenen Mais überrascht. Wir haben Herrn Wieligmann gefragt, woran das liegt: „Das ist hier in der Gegend so. Unser Boden hat ca. 50-60 Bodenpunkte und dem Mais scheint es hier zu gefallen“ sagt er. Er hat außerdem 20 ha mit MAISGUARD behandeltes Saatgut eingesetzt. “ Der Mais steht gut da und mir ist aufgefallen, dass die Stängel etwas dicker sind“ sagt Wieligmann.

In einem Feldversuch hat er vor allem getestet wie sich der Einsatz von Unterfußdüngung in unterschiedlicher Dosierung auf die mit MAISGUARD behandelten Pflanzen auswirkt. Dafür hat er in Parzellen 100%, 50% und gar keine Unterfußdüngung eingesetzt, jeweils mit Maisguard behandeltem  Saatgut. Die Ergebnisse zeigen, dass bei einer Reduzierung von 50% der Mais gleich gut wächst. Auch bei keinem Einsatz von Unterfußdünger ist nur ein minimaler Unterschied festzustellen.

Wir sind gespannt was die Ernteergebnisse in ein paar Wochen ergeben. Wir halten Euch auf dem Laufenden. Folgt uns dafür auf unseren Social Media Kanälen!

                                               

Interview mit Landwirt Philip Krainbring

Philip Krainbring ist gelernter und studierter Landwirt. Er ist auf einem Ackerbaubetrieb aufgewachsen und war mit den Herausforderungen der Landwirtschaft früh konfrontiert. Heute hat er aus seiner Leidenschaft einen Beruf gemacht und leitet einen 350 ha großen Ackerbaubetrieb in der Magdeburger Börde. In der Szene ist Philip durch seine Social-Media Aktivität und Beiträge in agrarheute bekannt. „Ich beschäftige mich schon lange mit den Zukunftsfragen der Landwirtschaft, tausche mich mit anderen Landwirten aus und bin offen für neue Ideen im Agrarbereich“ sagt Philip in einem Interview, das wir mit ihm geführt haben.

„Die größten Herausforderungen auf unserem Betrieb waren die extreme Trockenheit und die damit sinkenden Erträge in den letzten zwei Jahren. Hinzu kommen die EU Düngeverordnungen, die jedes Jahr verschärft werden“ gibt Philip zu bedenken. Aus dieser Not heraus stieg sein Interesse an effektiven Alternativen zu chemisch synthetischen Mitteln und an landwirtschaftlichen Methoden, die umweltfreundlich sind und die Landwirtschaft widerstandsfähig gegenüber Klimaveränderungen machen.

„Im Prinzip erfahre ich am meisten über landwirtschaftliche Innovationen durch den Austausch mit meinen Kollegen, auf Veranstaltungen oder manchmal auch über Social-Media“ sagt Philip.  So berichtete ihm ein befreundeter Kollege auch das erste Mal von SeedForward und seinen Erfahrungen mit dem Produkt MAISGUARD.  Als er dann SeedForward Gründer Jacob P. Bussmann auf der DLG Wintertagung 2018 trifft, ist sein Interesse an der ökologischen Saatgutbeschichtung MAISGUARD groß. „Ich habe die Beize für 10-15 ha eingesetzt. Dabei habe ich mit Elektronen behandeltes Saatgut von SeedForward direkt behandeln lassen. Der Vorgang war sehr unkompliziert und hat keinen extra Aufwand für mich bedeutet“ sagt er.

Uns hat natürlich besonders interessiert, ob Philip mit den Ergebnissen zufrieden ist: „Der Mais steht noch und somit kann ich keine genauen Angaben zum Ertrag machen, aber die mit MAISGUARD behandelten Pflanzen machen im Vergleich zum konventionell behandelten einen besseren Eindruck. Ich habe auch ein paar Pflanzen ausgegraben und konnte ein stärkeres Wurzelwachstum feststellen.“

In Zukunft möchte Philip vermehrt Neues ausprobieren und sowohl mit Mikroorganismen im Getreide als auch mit alternativen Saatgutbeschichtungen arbeiten. „Auch das neue GRAINGUARD Produkt von SeedForward möchte ich demnächst ausprobieren“ erklärt Philip.

 

Interview mit Grüne Startups

Im Rahmen der Postcode Lotteries Green Challenge Nominierung hat Grüne Startups ein Interview mit uns geführt.

Es geht vor allem darum, in wiefern das Unternehmen einen nachhaltigen Beitrag zur Gesellschaft leistet. Darüber hinaus berichten wir über unsere Entwicklung, Herausforderungen und Ziele.

Den ganzen Artikel finden Sie hier.

DLG Interview mit Jan Ritter

„Biostimulanzien bieten ein enormes Potential“ sagt Jan Ritter im DLG Saatgutmagazin. In der Sommer Ausgabe 2019 ist ein Interview mit Jan, unserem CTO, erschienen. Es geht um das Potential der Biostimulanzien als Alternative zu chemisch-synthetischen Substanzen. Das DLG Saatgutmagazin erscheint zwei mal jährlich und setzt sich mit aktuellen Themen rund ums Saatgut auseinander. Als Experte im Beriech Biostimulanzien erzählt Jan von seinen Forschungsansätzen und Vorgehensweisen:

Hier gehts zum PDF Download

 

 

Nominierung Postcode Lotteries Green Challenge

Wir haben tolle Neuigkeiten! SeedForward wurde unter die 25 Finalisten der Postcode Lotteries Green Challenge 2019 nominiert. Die Green Challenge ist einer der weltweit größten jährlichen Wettbewerbe für nachhaltiges Unternehmertum. Der jährliche Gewinner erhält 500,000 Euro, um sein Unternehmen und seine Produkte weiterzuentwickeln. Anfang September wird sich entscheiden, ob wir es unter die fünf Finalisten schaffen und am 3. Oktober in Amsterdam am Finale teilnehmen werden.

Mehr Informationen zur Green Challenge finden Sie hier. 

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